Unser Hund

Seit August 2010 kommt Schäferhund Artax regelmäßig 1 x pro Woche in die Schule. Er besucht dann die Klasse von Frau Martin, zur Zeit ist das die Klasse 2c. Nach und nach wird Artax auch in andere Klassen eingeladen, damit alle Kinder erfahrener und sicherer im Umgang mit Hunden werden.

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Artax ist im Oktober 2006 geboren und ist seit dem Welpenalter im Besitz von Frau Martin. Dort stellte er sich von Anfang an als freundlicher, ruhiger und sehr nervenstarker Hund heraus. Im Laufe der Zeit wurde er sehr gut ausgebildet und hat mit Frau Martin unter anderem gezielt Schulhund-Seminare erfolgreich besucht.
In „seiner“ Klasse wird Artax vom wöchentlich wechselnden Hundedienst versorgt. Während des Unterrichts holt er sich gerne Streicheleinheiten ab.
Im Unterricht wirkt Artax unglaublich motivierend und er lässt sich auch gerne geduldig von Kindern die Aufgabenstellungen erklären. Wird es ihm zu anstrengend, so zieht er sich zurück und schläft etwas. Aktuelle Studien haben gezeigt, dass sich die Anwesenheit eines Hundes positiv auf die Unterrichtsatmosphäre auswirkt: Der soziale Umgang verbessert sich, die Übernahme von Verantwortung wird angebahnt und Ängste werden abgebaut. (1)

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Ziele der pädagogischen Arbeit mit Artax:

Durch die Rücksichtnahme auf den Hund wird auch das soziale Miteinander der Schülerinnen und Schüler verbessert.

Lernklima in der Klasse wird verbessert. Kinder erleben den natürlichen Umgang mit dem Tier und tauschen sich darüber aus.

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Empathiefähigkeit wird gefördert.

Die Kinder lernen, das Verhalten und die Emotionen des Hundes zu erkennen. Zudem reflektieren sie ihr eigenes Verhalten im Umgang mit dem Hund.
Schülerinnen und Schüler werden in ihrem Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein gefördert.
Durch den Einsatz des Hundes als Besonderheit im Unterricht wird das Gemeinschafts- und Gruppengefühl in der Klasse gestärkt.
Regeln für den Umgang mit Tier und das Verständnis dafür werden erlernt und geschult.

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Neben den bereits aufgeführten Lernzielen werden die Kinder auch im Bereich der Methodenkompetenz gefördert.
Die Schülerinnen und Schüler lernen über einen längeren Zeitraum, den Hund gezielt zu beobachten und Wahrgenommenes in Form von Berichten, Zeichnungen und Protokollen wiederzugeben.

(1) Vgl. Kotrschal & Ortbauer :Kurzzeiteinflüsse von Hunden auf das Sozialverhalten von Grundschülern. In: Olbrich, Prof. Dr. Erhard und Otterstedt, Dr. Carola (Hrsg.): Menschen brauchen Tiere: Grundlagen und Praxis der tiergestützten Pädagogik und Therapie (S.267 –272). Stuttgart: Kosmos, 2003.

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